Die Leberbiopsie ist eine entscheidende Diagnosemethode, die eine kritische Rolle bei der Diagnose, Stadieneinteilung und Behandlung von Lebererkrankungen spielt. Die Hauptgründe für ihre Durchführung sind:
* Diagnose von Leberproblemen, die nicht eindeutig durch Bluttests und bildgebende Verfahren identifiziert werden können.
* Bestimmung des Stadiums und der Schwere einer bestehenden Lebererkrankung.
* Erstellung eines geeigneten Behandlungsplans für spezifische Lebererkrankungen.
* Beurteilung der Wirksamkeit einer laufenden Behandlung und gegebenenfalls Anpassung der Behandlungsstrategien.
* Überwachung der Leber auf Organabstoßung oder andere Komplikationen nach einer Lebertransplantation.
* Erforschung der Ursache von Befunden wie Lebermassen, abnormen Strukturen bei bildgebenden Untersuchungen oder anhaltendem, unerklärlichem Fieber.
* Bestätigung der Diagnose oder Beurteilung des Krankheitsverlaufs bei spezifischen Erkrankungen wie nicht-alkoholischer Fettlebererkrankung (NAFLD), alkoholischer Lebererkrankung, chronischer Hepatitis B oder C, Autoimmunhepatitis, primär biliärer Cholangitis, primär sklerosierender Cholangitis, Hämochromatose und Morbus Wilson.