Die Zahnbrückenbehandlung wird zur Wiederherstellung fehlender Zähne mit drei Hauptmethoden angewendet: Traditionelle Brücken, Maryland-Brücken (Adhäsiv-/Flügelbrücken) und Implantatgetragene Brücken.

Traditionelle Brückenmethode: Bei dieser Methode werden die gesunden Nachbarzähne auf beiden Seiten des fehlenden Zahnes vorbereitet (reduziert), um die Brückenprothese zu tragen. Diese vorbereiteten Zähne dienen als Pfeiler für die Brücke, die dann auf darauf befestigten Kronen zementiert wird.

Maryland-Brückenmethode (Adhäsiv-/Flügelbrücke): Die den fehlenden Zahn ersetzende Prothese wird durch Verkleben mit den Nachbarzähnen mittels Metall- oder Porzellanflügeln befestigt. Bei dieser Methode ist kein Beschleifen oder Schleifen der Nachbarzähne erforderlich. Aufgrund der durch die Verklebung erreichten Retention ist ihre Stabilität im Allgemeinen geringer als die von traditionellen Brücken, und sie wird typischerweise für spezielle Situationen in Bereichen mit geringerer Kaubelastung bevorzugt.

Implantatgetragene Brückenmethode: Die Brückenprothese wird direkt auf Zahnimplantaten befestigt, die in den Kieferknochen eingesetzt werden, um den fehlenden Zahn oder die fehlenden Zähne zu ersetzen. Bei dieser Methode müssen keine benachbarten natürlichen Zähne beschliffen oder beschädigt werden. Diese Methode wird je nach Eignung der Kieferknochenstruktur des Patienten angewendet und bietet eine langlebige und ästhetische Lösung, insbesondere bei multiplem Zahnverlust.