Retour à la recherche
DE
Die diagnostischen Prozesse für Knochenmarkkrebs variieren je nach Art der Erkrankung. Die Antwort auf diese wichtige Frage, die Patienten oft stellen, wird nachfolgend detailliert erläutert:
Akute Leukämien:
Ein erster Verdacht auf akute Leukämien kann durch einen peripheren Blutausstrich, eine mikroskopische Untersuchung des Blutes, gestellt werden. Um jedoch Subtypen wie die Akute Myeloische Leukämie (AML) oder die Akute Lymphoblastische Leukämie (ALL) zu bestimmen, werden spezielle Tests wie die Durchflusszytometrie durchgeführt, um Oberflächenmarker der Knochenmark infiltrierenden Zellen zu identifizieren.
Chronische Myeloische Leukämie (CML):
Für die CML-Diagnose ist der Nachweis des pathologischen Gens BCR-ABL, das aus der Translokation der Chromosomen 9 und 22 resultiert, oder dieser spezifischen chromosomalen Abnormalität selbst entscheidend. Eine Knochenmarkbiopsie ist für die CML-Diagnose in der Regel nicht zwingend erforderlich; sie kann jedoch zur Beurteilung der Risikogruppe des Patienten, des Staging und des klinischen Verlaufs durchgeführt werden.
Chronische Lymphatische Leukämie (CLL):
Der periphere Blutausstrich wird bei der Diagnose von CLL eingesetzt. Der Verdacht ergibt sich aus einer Zunahme reifer Lymphozyten und dem Vorhandensein von 'Schmier- oder Korbzellen' (smudge cells), die entstehen, wenn diese Lymphozyten während der Ausstrichpräparation zerdrückt werden. Die definitive Diagnose wird durch Durchflusszytometrie bestätigt, einem Test, der die Oberflächenantigene oder Identitätsmarker dieser Zellen identifiziert. Eine Knochenmarkbiopsie ist für die CLL-Diagnose nicht zwingend erforderlich.
Multiples Myelom:
Eine Knochenmarkbiopsie ist für die Diagnose des Multiplen Myeloms unerlässlich. Das Vorhandensein eines bestimmten Prozentsatzes abnormaler Plasmazellen im Knochenmark ist ein diagnostisches Kriterium. Darüber hinaus spielt der Nachweis abnormaler Proteine, die von diesen abnormalen Plasmazellen produziert werden, in Blut und Urin eine entscheidende Rolle sowohl bei der Diagnose als auch bei der Überwachung des Therapieansprechens.
Wie äußert sich Knochenmarkkrebs?
Akute Leukämien:
Ein erster Verdacht auf akute Leukämien kann durch einen peripheren Blutausstrich, eine mikroskopische Untersuchung des Blutes, gestellt werden. Um jedoch Subtypen wie die Akute Myeloische Leukämie (AML) oder die Akute Lymphoblastische Leukämie (ALL) zu bestimmen, werden spezielle Tests wie die Durchflusszytometrie durchgeführt, um Oberflächenmarker der Knochenmark infiltrierenden Zellen zu identifizieren.
Chronische Myeloische Leukämie (CML):
Für die CML-Diagnose ist der Nachweis des pathologischen Gens BCR-ABL, das aus der Translokation der Chromosomen 9 und 22 resultiert, oder dieser spezifischen chromosomalen Abnormalität selbst entscheidend. Eine Knochenmarkbiopsie ist für die CML-Diagnose in der Regel nicht zwingend erforderlich; sie kann jedoch zur Beurteilung der Risikogruppe des Patienten, des Staging und des klinischen Verlaufs durchgeführt werden.
Chronische Lymphatische Leukämie (CLL):
Der periphere Blutausstrich wird bei der Diagnose von CLL eingesetzt. Der Verdacht ergibt sich aus einer Zunahme reifer Lymphozyten und dem Vorhandensein von 'Schmier- oder Korbzellen' (smudge cells), die entstehen, wenn diese Lymphozyten während der Ausstrichpräparation zerdrückt werden. Die definitive Diagnose wird durch Durchflusszytometrie bestätigt, einem Test, der die Oberflächenantigene oder Identitätsmarker dieser Zellen identifiziert. Eine Knochenmarkbiopsie ist für die CLL-Diagnose nicht zwingend erforderlich.
Multiples Myelom:
Eine Knochenmarkbiopsie ist für die Diagnose des Multiplen Myeloms unerlässlich. Das Vorhandensein eines bestimmten Prozentsatzes abnormaler Plasmazellen im Knochenmark ist ein diagnostisches Kriterium. Darüber hinaus spielt der Nachweis abnormaler Proteine, die von diesen abnormalen Plasmazellen produziert werden, in Blut und Urin eine entscheidende Rolle sowohl bei der Diagnose als auch bei der Überwachung des Therapieansprechens.