Die Menopause ist eine natürliche Phase im Leben einer Frau, die durch das dauerhafte Ende der Menstruationszyklen gekennzeichnet ist. Menstruationsstörungen oder eine vorübergehende Aussetzung der Periode sind manchmal mit plötzlichen psychischen Traumata, intensivem Stress, strengen Diäten oder übermäßiger körperlicher Anstrengung verbunden, und diese Zustände allein bedeuten keine Menopause. Symptome wie unregelmäßige Menstruationsblutungen, gelegentliche Hitzewallungen und emotionale Spannungen, die typischerweise nach dem 40. Lebensjahr auftreten, können auf die Perimenopause, die Zeit vor der Menopause, hinweisen.

Für eine definitive Diagnose der Menopause reicht es nicht aus, einfach 6 Monate oder länger keine Periode zu haben. Die Diagnose wird durch die Messung der FSH-Hormonspiegel und eine umfassende Bewertung anderer menopausaler Symptome wie Hitzewallungen, Schwitzen und Scheidentrockenheit gestellt.

Nicht jede Aussetzung oder Unregelmäßigkeit der Menstruation ist Menopause. Verschiedene medizinische Zustände, wie das Polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS) oder niedrige Spiegel von eierstockregulierenden Hormonen, die vom Gehirn ausgeschüttet werden, können ebenfalls Menstruationsstörungen oder Amenorrhoe verursachen. Für eine genaue Diagnose und angemessene Behandlung ist es unerlässlich, einen Spezialisten zu konsultieren, um die Situation mit einer detaillierten Untersuchung und notwendigen Tests (einschließlich Ultraschall) zu beurteilen.