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Da Krebspatienten eine breite und heterogene Gruppe darstellen, ist eine individuelle Beurteilung jedes Einzelfalls unerlässlich. Grippe- und Pneumokokkenimpfungen werden für diese Patientengruppe dringend empfohlen. Auch die Tetanusimpfung, die Teil des Erwachsenenimpfplans ist, sollte nicht außer Acht gelassen werden. Je nach spezifischem Zustand des Patienten und den Risikofaktoren können auch Hepatitis-, Haemophilus-influenzae- und Meningokokkenimpfungen indiziert sein. Als allgemeine Regel sind jedoch Lebendimpfstoffe (wie Masern-, Mumps-, Röteln-, Windpocken-, Gelbfieber-, orale Typhus- und Rotavirus-Impfstoffe) bei immungeschwächten Krebspatienten kontraindiziert, da sie das Infektionsrisiko erhöhen können und daher nicht verabreicht werden sollten.