Die Anwendungsbereiche und zu beachtenden Punkte der Ganzkörper-MRT (Magnetresonanztomographie) sind unten aufgeführt:

* Screening und Check-up: Sie kann zur allgemeinen Gesundheitsbewertung und zur Unterstützung der Früherkennung bei asymptomatischen Personen eingesetzt werden, die ein Krebsrisiko oder -anliegen haben oder eine familiäre/genetische Veranlagung aufweisen.
* Onkologische Überwachung und Bewertung: Sie ist ein wertvolles Instrument zur Verfolgung der Krankheitsausbreitung, des Ansprechens auf die Behandlung und von Rezidiven bei Patienten mit Krebsdiagnose.
* Strahlungsfreie Bildgebung: Da sie keine ionisierende Strahlung enthält, ist sie eine sichere Bildgebungsoption, insbesondere für strahlungsempfindliche Gruppen wie Kinder und schwangere Frauen.
* Komplementäre Bildgebung: Für eine detaillierte Beurteilung spezifischer Regionen wie Brust, Prostata, Lunge und des Gastrointestinaltrakts sollte sie ergänzend zu spezifischen Screening- und Bildgebungsverfahren, die auf diese Bereiche zugeschnitten sind, eingesetzt werden.
* MR-Angiographie: Wenn die Untersuchung von Gefäßstrukturen erforderlich ist, kann nach ärztlicher Entscheidung eine Ganzkörper-MR-Angiographie unter Verwendung von Kontrastmittel durchgeführt werden.

Wichtige Überlegungen und Einschränkungen:

* Die Ganzkörper-MRT ersetzt keine gezielten und detaillierteren spezifischen MRT-Untersuchungen für die detaillierte Diagnose spezifischer Pathologien von Gelenken wie Knie und Schulter, Hals-, Rücken- und Lendenwirbelsäulenhernien oder Brust und Prostata. In solchen Fällen sollte eine fokussierte MRT-Bildgebung der relevanten Region bevorzugt werden.
* Für Patienten mit einem Risiko für Koronararterien wird zur kardiologischen Vorsorgeuntersuchung in der Regel eine Koronar-CT-Angiographie als geeignetere und umfassendere Methode empfohlen.