Die Risikofaktoren für Leberkrebs umfassen ein breites Spektrum und treten generell häufiger bei Personen über 65 Jahren auf. Die Hauptrisikofaktoren, die zur Entwicklung dieser Krebsart beitragen, sind:

* Chronische Virushepatitis-Infektionen: Langfristige Infektionen mit Hepatitis-B-, Hepatitis-C- und insbesondere Hepatitis-D-Viren erhöhen das Risiko für Leberkrebs erheblich.
* Zirrhose: Die Zirrhose, die aus chronischen Leberschäden und Entzündungen resultiert, ist ein grundlegender Faktor in den meisten Fällen von Leberkrebs.
* Stoffwechsel- und Erbkrankheiten: Zustände wie Diabetes, Hämochromatose (Eisenansammlung), Morbus Wilson (Kupferansammlung) und bestimmte Glykogenspeichererkrankungen können das Leberkrebsrisiko erhöhen.
* Exposition gegenüber Toxinen und chemischen Substanzen: Die Exposition gegenüber Umweltgiften wie Aflatoxin, das vom Pilz Aspergillus flavus produziert wird, oder langjähriger Kontakt mit bestimmten chemischen Substanzen wie Nitriten, Kohlenwasserstoffen und Lösungsmitteln kann das Risiko erhöhen.
* Gallensteine: Das Vorhandensein von Steinen in den Gallengängen kann ebenfalls zu den Risikofaktoren gehören.