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Um eine Pestdiagnose zu stellen, muss zunächst geklärt werden, ob sich der Patient in einem Pestgebiet aufgehalten hat. Anschließend ermöglichen charakteristische klinische Befunde und Tests mit Blutproben des Patienten die Diagnose. Zusätzlich wird zur Feststellung einer Beulenpest eine Flüssigkeits-Probe aus geschwollenen Lymphknoten entnommen und zur Laboruntersuchung geschickt. Um eine Lungenpest auszuschließen, kann eine Bronchoskopie notwendig sein, bei der mittels eines in Nase, Mund oder Rachen eingeführten Tubus Flüssigkeit aus den Atemwegen entnommen wird. Ärzte, die eine Pestverdachtsdiagnose stellen, beginnen sofort mit einer Antibiotikabehandlung, bevor die Testergebnisse vorliegen und die Diagnose bestätigt ist. Denn die Pest ist eine schnell fortschreitende, hochansteckende Krankheit, die frühzeitig behandelt werden muss.