Kolposkopie: Bei welchen Erkrankungen wird sie durchgeführt?
Die Kolposkopie spielt eine entscheidende Rolle bei der Früherkennung von Zervixkarzinomen, ihr Einsatzgebiet beschränkt sich jedoch nicht darauf. Die erste Antwort auf die Frage „Warum wird eine Kolposkopie durchgeführt?“ mag die Früherkennung von Zervixkarzinomen sein, sie kann jedoch auch bei der Überwachung und Diagnose vieler anderer Erkrankungen eingesetzt werden.
Die Fragen „Warum wird eine Kolposkopie durchgeführt?“, „Welche Indikationen gibt es für eine Kolposkopie?“ oder „Wann sollte eine Kolposkopie durchgeführt werden?“ werden durch Folgendes beantwortet:
* Diagnose von Gebärmutterhalskrebs,
* Beurteilung verdächtiger Läsionen der Vulva,
* Diagnose von sichtbaren präkanzerösen Veränderungen an der Vulva (äußere Genitalien der Frau),
* Beurteilung lang anhaltenden Juckreizes der Vulva,
* Diagnose präkanzeröser Veränderungen (noch nicht krebsartig, aber mit Krebsentwicklungspotenzial) im Zervixgewebe,
* Diagnose präkanzeröser Veränderungen (noch nicht krebsartig, aber mit Krebsentwicklungspotenzial) im Vaginalgewebe.
Darüber hinaus kann eine Kolposkopie in folgenden Fällen durchgeführt werden:
* Während der Schwangerschaft,
* bei Verdacht auf Infertilität (Unfruchtbarkeit),
* vor einem Eingriff am Gebärmutterhals.