Es gibt drei Hauptursachen für die Entstehung einer Lungenembolie:

Eine Schädigung des Endothels, der inneren Auskleidung der Blutgefäße.
Eine Stase, also eine Verlangsamung des Blutflusses in den Gefäßen.
Eine erhöhte Gerinnungsneigung, auch Hyperkoagulabilität genannt.

Durch diese drei Ursachen entsteht in den Venen der unteren Extremitäten (Beine und Füße) und häufiger im Bauchraum ein Thrombus, der auf irgendeine Weise in den rechten Ventrikel des Herzens gelangt und von dort über die Lungenarterien in die Lunge wandert und so eine Embolie verursacht. Der in die Lunge gelangte Thrombus verstopft je nach Größe eine oder mehrere große oder kleine Arterien auf der rechten oder linken Seite und beeinträchtigt die Durchblutung des betroffenen Lungenabschnitts. Je größer die verstopften Lungengefäße sind, desto schwerwiegender sind die Folgen.