Kehlkopfkrebs wird hauptsächlich durch Tabak- und Alkoholkonsum verursacht. Zigaretten und Alkohol schädigen die Zellen des Kehlkopfes (Larynx) und führen zur Bildung krebsartiger Tumore. Neben Tabak und Alkohol spielen auch das HPV-Virus, Alter, Geschlecht, genetische Faktoren, Vorerkrankungen im Kopf-Hals-Bereich und die Exposition gegenüber schädlichen Chemikalien eine Rolle bei der Entstehung von Kehlkopfkrebs.

Die wichtigsten Risikofaktoren für Kehlkopfkrebs sind:

* Tabak- und Alkoholkonsum
* HPV-Virus
* Alter
* Geschlecht
* Genetische Faktoren
* Vorgeschichte von Kopf-Hals-Krebs
* Exposition gegenüber schädlichen Chemikalien
* Ernährung
* Tabak- und Alkoholkonsum

Tabak- und Alkoholkonsum gehören zu den wichtigsten Risikofaktoren für Kehlkopfkrebs. Je höher der Konsum und je länger die Konsumdauer, desto höher das Risiko. Personen, die mehr als 25 Zigaretten pro Tag rauchen oder über 30 Jahre geraucht haben, haben ein etwa 40-fach erhöhtes Risiko im Vergleich zu Nichtrauchern. Ähnlich verhält es sich mit dem Alkoholkonsum: Langjährige und regelmäßige Alkoholiker haben ein dreifach höheres Risiko als Nichttrinker.

Die Mehrzahl der Kopf-Hals-Tumore, einschließlich Kehlkopfkrebs, wird durch Tabakkonsum verursacht. Auch der passive Rauch ausgesetzt zu sein, erhöht das Risiko.

**Geschlecht:**

Männer haben ein 4- bis 5-mal höheres Risiko, an Kehlkopfkrebs zu erkranken als Frauen. Die zunehmende Verbreitung des Rauchens unter Frauen in den letzten Jahren führt jedoch zu einem steigenden Auftreten von Kehlkopfkrebs auch bei Frauen.

**Genetische Faktoren:**

Personen mit familiärer Vorbelastung für Kopf-Hals-Krebs oder Kehlkopfkrebs haben ein erhöhtes Risiko.

**Alter:**

Wie bei vielen Krebsarten ist auch beim Kehlkopfkrebs das Alter ein wichtiger Risikofaktor. Kehlkopfkrebs tritt selten unter 40 Jahren auf.

**Ernährung:**

Ein hoher Konsum von rotem Fleisch, verarbeiteten Lebensmitteln und frittierten Speisen erhöht das Risiko. Studien zeigen auch einen Zusammenhang zwischen Kehlkopfkrebs und einem Mangel an Vitamin A und E. Eine mediterrane Ernährung mit viel Obst und Gemüse und ausreichender Vitamin A- und E-Zufuhr kann das Risiko senken.

**HPV-Virus:**

Wissenschaftliche Studien zeigen, dass das HPV (Humanes Papillomavirus), das hauptsächlich sexuell übertragen wird und bei Frauen Genitalwarzen, Gebärmutterhals- und Vaginalkrebs verursachen kann, auch Kehlkopfkrebs auslösen kann. HPV ist weit verbreitet und verschwindet bei den meisten Menschen von selbst, ohne Beschwerden zu verursachen.

**Exposition gegenüber schädlichen Stoffen:**

Langfristige Exposition gegenüber bestimmten beruflichen Schadstoffen und Chemikalien kann Kehlkopfkrebs verursachen. Dazu gehören:

* Holzspäne
* Ruß oder Kohlenstaub
* Lackiernebel
* Formaldehyd (in der Lack- und Kosmetikproduktion u.a.)
* Nickel
* Isopropylalkohol (als Reinigungsmittel)
* Schwefelsäurenebel
* Asbest

Schlechte Mundhygiene und Refluxkrankheit können ebenfalls Kehlkopfkrebs begünstigen.