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Bei Akromegalie ist die transkranielle Operation in erfahrenen Zentren die Therapie der ersten Wahl. Ziel des Eingriffs ist die möglichst vollständige Entfernung des Adenoms, die Beseitigung von Druckschäden an umliegenden Strukturen und die Normalisierung der GH-Spiegel. Der Zugang erfolgt meist transnasal über die Keilbeinhöhle mittels mikroskopischer oder endoskopischer Verfahren, um das Hypophysenadenom zu erreichen. Dieser Eingriff wird als TSS (Transsphenoidale Chirurgie) bezeichnet. Bei Patienten, bei denen das Adenom nicht vollständig entfernt werden konnte und die GH-Werte trotz Operation erhöht bleiben, folgt eine medikamentöse Therapie (Somatostatin-Analoga, Dopaminagonisten und GH-Rezeptorantagonisten). Bei hohem Anästhesierisiko (z. B. schwere Herzinsuffizienz und Atemnot) oder bei sehr hohem Alter kann eine medikamentöse Therapie die Therapie der ersten Wahl sein. Die Auswahl, Dosierung und gegebenenfalls Kombination dieser Medikamente trifft der betreuende Endokrinologe. Eine Strahlentherapie kommt in der Regel nur bei Patienten in Frage, die nach der Operation und medikamentöser Therapie noch einen sehr kleinen Adenomrest aufweisen.