Es gibt keinen einzelnen wirksamen Screening-Test für Peritonealkrebs bei Personen mit hohem Krankheitsrisiko. Die Diagnose beginnt typischerweise, wenn Symptome auftreten, was bei einer körperlichen Untersuchung durch Fachärzte den Verdacht weckt und dann mit verschiedenen Diagnosemethoden abgeklärt wird.

Diagnosemethoden:

1. Körperliche Untersuchung und klinische Beurteilung: Eine detaillierte körperliche Untersuchung durch einen Facharzt kann erste Hinweise auf die Krankheit geben.
2. Bildgebende Verfahren: Onkologische radiologische Tests sind bei der Beurteilung von Peritonealkrebs von entscheidender Bedeutung.
* Ultraschall: Abdomineller und manchmal transvaginaler Ultraschall sind häufig verwendete erste Methoden.
* Computertomographie (CT) und Magnetresonanztomographie (MRT): CT- und MRT-Scans des Abdomens und des Beckens sind wirksam, um das Vorhandensein und die Ausbreitung der Krankheit zu erkennen.
* PET-CT: Spielt eine wichtige Rolle bei der Behandlungsplanung und der Beurteilung ihrer Wirksamkeit, nachdem die Krankheit diagnostiziert wurde.
3. Bluttests und Tumormarker:
* CA-125: Die Blutspiegel von CA-125 können bei Patienten mit Peritonealkrebs erhöht sein. Da dieser Wert jedoch auch bei vielen verschiedenen Zuständen wie Beckeninfektionen, Schwangerschaft und anderen Krebsarten erhöht sein kann, muss seine Interpretation sorgfältig erfolgen.
4. Biopsie und diagnostische Laparoskopie: Eine Biopsie ist für eine definitive Diagnose unerlässlich.
* Laparoskopie: Die Bauchhöhle wird durch kleine Einschnitte in der Bauchhaut untersucht und verdächtige Gewebeproben entnommen. Diese Gewebe werden im Labor auf das Vorhandensein von Krebszellen analysiert.
* Parazentese: Wenn sich Flüssigkeit (Aszites) in der Bauchhöhle angesammelt hat, wird ein Teil dieser Flüssigkeit über ein als Parazentese bezeichnetes Verfahren abgelassen und unter dem Mikroskop untersucht, um das Vorhandensein von Krebszellen zu bestätigen.