Die Diagnose von Gebärmutterhalskrebs wird je nach Krankheitsstadium mit verschiedenen Methoden gestellt. Während fortgeschrittene Stadien durch eine gynäkologische Untersuchung vermutet werden können, spielen Screening-Tests in frühen Stadien eine entscheidende Rolle. Bei Nachweis einer Positivität im Hochrisiko-HPV-DNA-Test oder Auffälligkeiten im Pap-Abstrich wird eine definitive Diagnose durch eine Kolposkopie und anschließende Biopsien gestellt. Bei Gebärmutterhalskrebs, bei dem eine frühzeitige Diagnose und Behandlung eine Erfolgsquote von 80-85% erreichen kann, bestätigt eine Biopsie nicht nur die Diagnose, sondern ist auch entscheidend für die Erstellung eines korrekten und wirksamen Behandlungsplans.