Die Diagnose einer Präpatellaren Bursitis wird in der Regel anhand einer Schwellung an der Vorderseite der Kniescheibe und einer Druckempfindlichkeit bei Berührung gestellt. Eine erhöhte Wärme und Rötung können in diesem Bereich ebenfalls beobachtet werden. Die Schwellung ist meist weich in der Konsistenz und hat klar definierte Grenzen. In fortgeschrittenen Fällen kann Schmerz auch ohne Berührung empfunden werden. Die überwiegende Mehrheit der Patienten hat in ihrer Anamnese ein Knietrauma (z. B. einen Sturz) oder wiederholte Mikrotraumen, wie z. B. langes Arbeiten auf den Knien. In den meisten Fällen ist die Diagnose allein durch die Anamnese des Patienten und die körperliche Untersuchung ausreichend.

In seltenen Fällen kann sie spontan bei Personen mit rheumatischen Erkrankungen auftreten. Bei Patienten mit einer Traumavorgeschichte können Knie-Röntgenbilder oder eine Computertomographie (CT) angefordert werden, um das Risiko eines Patellafraktur zu beurteilen. In Fällen ohne Traumavorgeschichte kann der Arzt bei Bedarf eine Gewebe-Ultraschalluntersuchung vorschlagen. Wenn die Schwellung jedoch schon länger besteht und progressiv wächst, kann eine Magnetresonanztomographie (MRT) des Knies für die Differentialdiagnose und zum Ausschluss möglicher tumoröser Formationen erforderlich sein.