Die Pleurabiopsie ist ein geschlossenes Verfahren, das unter radiologischer Bildgebung (Ultraschall oder CT) durchgeführt wird und keine Vollnarkose erfordert. Vor dem Eingriff wird eine Röntgenaufnahme des Thorax oder eine Computertomographie (CT) des Patienten untersucht, um die Lokalisation einer Pleurverdickung oder eines Pleuraergusses (Flüssigkeitsansammlung zwischen den Pleurablättern) zu bestimmen. Der Eingriff wird nach Verabreichung einer Lokalanästhesie im Entnahmebereich und Etablierung eines sterilen Feldes durchgeführt. Unter Bildgebung wird typischerweise eine Gewebeprobe aus der Pleura oder eine Probe der Pleuraflüssigkeit entnommen, indem man von der Seite oder dem Rücken des Brustkorbs zwischen den Rippen einführt.