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Für Patienten, die von den Erstlinientherapien bei Fersensporn nicht profitieren, kommen Injektionsmethoden als Zweitlinientherapie zum Einsatz. Diese Injektionen werden in der Regel mit Kortison oder, seltener, mit plättchenreichem Plasma (PRP) durchgeführt. Bei Patienten, deren Schmerzbeschwerden nach der ersten Anwendung anhalten, kann nach einer Pause von 10-15 Tagen eine zweite Injektion in Betracht gezogen werden. Aufgrund potenzieller Nebenwirkungen und der Tatsache, dass Kortison insbesondere das Risiko von Rissen in der Plantarfaszie erhöhen kann, wird jedoch empfohlen, die Gesamtzahl der Injektionen auf zwei oder maximal drei zu beschränken. Bei Patienten, die den erwarteten Nutzen von Kortisoninjektionen nicht feststellen, können PRP-Injektionen als alternative Option in Betracht gezogen werden. Die Injektionstherapie kann die Schmerzen der Patienten erheblich lindern, wodurch ihre Lebensqualität verbessert wird, und in einigen Fällen eine lang anhaltende oder dauerhafte Linderung verschaffen.