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Um das Karpaltunnelsyndrom vorzubeugen und zu behandeln, ist es entscheidend, Aktivitäten zu vermeiden, die Hände und Handgelenke belasten, und übermäßige Anstrengung zu verhindern. Personen, die ihre Hände und Finger berufsbedingt häufig nutzen, sollten eine anhaltende Beugung des Handgelenks vermeiden. Zusätzlich werden Kräftigungsübungen für Hände, Handgelenke und Finger empfohlen, um die Muskelkraft aufzubauen. Die Aufrechterhaltung der Beweglichkeit in diesen Bereichen ist eine wichtige präventive Maßnahme. Zur Behandlung des Karpaltunnelsyndroms kann die Anwendung topischer schmerzlindernder und entzündungshemmender Gele vorteilhaft sein. Darüber hinaus bietet die Verwendung nächtlicher Handgelenksschienen in Verbindung mit Kortikosteroid-Injektionen um den Nervus medianus einen hochsicheren und effektiven Behandlungsansatz. In Fällen, in denen Schmerzen und Schwäche trotz Medikamenten und anderen nicht-chirurgischen Therapien anhalten oder in fortgeschrittenen Stadien, kann ein kleiner chirurgischer Eingriff, der typischerweise etwa 15 Minuten unter lokaler Anästhesie dauert, zu einer vollständigen Genesung führen. Patienten können nach etwa zweiwöchiger Handruhe nach der Operation im Allgemeinen ihre normalen täglichen Aktivitäten wieder aufnehmen.