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Die SMA-Erkrankung, die weltweit bei 1 von 10.000 Menschen und in der Türkei bei 1 von 6.000 Menschen auftritt, existiert in 4 Typen. Die SMA-Typen werden nach dem Alter des Erkrankungsbeginns klassifiziert. Typ 1 und Typ 2 sind die häufigsten Formen der SMA.
Typ 1 (schwer): Dieser Typ wird auch als Werdnig-Hoffmann-Krankheit bezeichnet. Er ist die schwerste und häufigste Form der SMA. Typ 1 SMA tritt meist bei Säuglingen im Alter von 0-6 Monaten, bei der Geburt oder in den ersten Lebensmonaten auf. Symptome sind schlaffe Beine und eingeschränkte Körperbewegung. Betroffene haben meist sehr eingeschränkte Bewegungsfähigkeit. Sie können nicht sitzen. Außerdem haben sie Schwierigkeiten beim Essen und Schlucken, beim Kopfhalten und beim Atmen. Typ 1 SMA schreitet schnell voran und die Muskelschwäche führt zu Atemwegsinfektionen.
Typ 2 (mittel): Typ 2 SMA ist milder als Typ 1. Die Symptome treten meist bei Säuglingen zwischen 7 und 18 Monaten auf. Betroffene können nie stehen oder gehen, können aber krabbeln. Das Fortschreiten der Krankheit ist sehr variabel. Typ 2 SMA betrifft die Beine stärker als die Arme. Zusätzlich können Zittern in den Händen, Skoliose, Schwäche und Gewichtsprobleme auftreten. Atemwegsinfektionen sind auch bei Typ 2 SMA häufig. Die Lebenserwartung reicht je nach Schweregrad von der frühen Kindheit bis ins Erwachsenenalter.
Typ 3 (leicht): Typ 3 SMA wird auch als Kugelberg-Welander-Krankheit oder juvenile spinale Muskelatrophie bezeichnet. Die Symptome beginnen nach dem 18. Lebensmonat. Bei Kindern, deren Entwicklung bis dahin normal war, können die SMA-Symptome erst in der Adoleszenz bemerkt werden. Betroffene können stehen und gehen, haben aber Schwierigkeiten, aus der Sitzposition aufzuzustehen. Sie können einen Rollstuhl benötigen. Auch bei Typ 3 SMA besteht ein erhöhtes Risiko für Atemwegsinfektionen.
Typ 4 (adult): Diese seltene Form der SMA zeigt Symptome im Erwachsenenalter. Typ 4 SMA schreitet langsam voran. Betroffene erreichen meist alle motorischen Entwicklungsstufen und behalten ihre motorischen Fähigkeiten meist lebenslang. Weitere Komplikationen treten selten auf.
Wenn Sie bei sich oder Ihrem Kind eines dieser Symptome bemerken, sollten Sie sofort einen Arzt aufsuchen.
Welche Arten von SMA gibt es?
Typ 1 (schwer): Dieser Typ wird auch als Werdnig-Hoffmann-Krankheit bezeichnet. Er ist die schwerste und häufigste Form der SMA. Typ 1 SMA tritt meist bei Säuglingen im Alter von 0-6 Monaten, bei der Geburt oder in den ersten Lebensmonaten auf. Symptome sind schlaffe Beine und eingeschränkte Körperbewegung. Betroffene haben meist sehr eingeschränkte Bewegungsfähigkeit. Sie können nicht sitzen. Außerdem haben sie Schwierigkeiten beim Essen und Schlucken, beim Kopfhalten und beim Atmen. Typ 1 SMA schreitet schnell voran und die Muskelschwäche führt zu Atemwegsinfektionen.
Typ 2 (mittel): Typ 2 SMA ist milder als Typ 1. Die Symptome treten meist bei Säuglingen zwischen 7 und 18 Monaten auf. Betroffene können nie stehen oder gehen, können aber krabbeln. Das Fortschreiten der Krankheit ist sehr variabel. Typ 2 SMA betrifft die Beine stärker als die Arme. Zusätzlich können Zittern in den Händen, Skoliose, Schwäche und Gewichtsprobleme auftreten. Atemwegsinfektionen sind auch bei Typ 2 SMA häufig. Die Lebenserwartung reicht je nach Schweregrad von der frühen Kindheit bis ins Erwachsenenalter.
Typ 3 (leicht): Typ 3 SMA wird auch als Kugelberg-Welander-Krankheit oder juvenile spinale Muskelatrophie bezeichnet. Die Symptome beginnen nach dem 18. Lebensmonat. Bei Kindern, deren Entwicklung bis dahin normal war, können die SMA-Symptome erst in der Adoleszenz bemerkt werden. Betroffene können stehen und gehen, haben aber Schwierigkeiten, aus der Sitzposition aufzuzustehen. Sie können einen Rollstuhl benötigen. Auch bei Typ 3 SMA besteht ein erhöhtes Risiko für Atemwegsinfektionen.
Typ 4 (adult): Diese seltene Form der SMA zeigt Symptome im Erwachsenenalter. Typ 4 SMA schreitet langsam voran. Betroffene erreichen meist alle motorischen Entwicklungsstufen und behalten ihre motorischen Fähigkeiten meist lebenslang. Weitere Komplikationen treten selten auf.
Wenn Sie bei sich oder Ihrem Kind eines dieser Symptome bemerken, sollten Sie sofort einen Arzt aufsuchen.