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Die In-vitro-Fertilisation (IVF) ist der Prozess, bei dem Eizellen, die von der Frau entnommen wurden, und Samenzellen, die vom Mann entnommen wurden, in einer Laborumgebung befruchtet und anschließend die entstandenen Embryonen in die Gebärmutter der Frau übertragen werden.
1. Phase: Ovarielle Stimulation und Überwachung
In dieser Phase wird eine Hormontherapie durchgeführt, um mehrere Eizellen zu gewinnen. Während sich in einem normalen Zyklus typischerweise nur eine Eizelle entwickelt, werden bei der IVF eierstockstimulierende Medikamente (Follikel-stimulierendes Hormon – FSH, Luteinisierendes Hormon – LH oder deren Kombinationen) eingesetzt, um das Wachstum mehrerer Follikel zu fördern.
Die Behandlung beginnt am 2. Tag der Menstruationsperiode, basierend auf Ergebnissen der vaginalen Ultraschalluntersuchung und Hormontests. Medikamentendosierungen und Behandlungsprotokolle werden individuell nach Faktoren wie dem Body-Mass-Index der Patientin, der Eierstockreserve und früheren Behandlungen festgelegt. Medikamente zur Verhinderung eines vorzeitigen Eisprungs können ebenfalls in die Behandlung einbezogen werden.
Während dieses Stimulationsprozesses, der etwa 10-12 Tage dauert, wird die Entwicklung der Eierstockfollikel alle 2-3 Tage mittels vaginaler Ultraschalluntersuchung und Blut-Hormonspiegeln engmaschig überwacht. Sobald die Follikel eine bestimmte Größe erreicht haben, wird eine "Auslösespritze" mit rhCG oder einem GnRH-Analogon verabreicht, um die endgültige Reifung der Eizellen zu gewährleisten. Der richtige Zeitpunkt und die korrekte Verabreichung dieser Injektion sind von entscheidender Bedeutung für die Eizellqualität und den Erfolg des Verfahrens. Etwa 36 Stunden nach der letzten Injektion beginnt der Eizellentnahmeprozess.
2. Phase: Eizellentnahmeverfahren
Die Eizellentnahme wird der werdenden Mutter unter leichter Sedierung oder Anästhesie durchgeführt. Der Arzt verwendet eine dünne, hohle Nadel, die durch transvaginalen Ultraschall geführt wird, um Follikelflüssigkeit und Eizellen aus den Eierstöcken der Frau zu aspirieren. Dieser Vorgang dauert in der Regel 12-30 Minuten. Selten, in Fällen, in denen ein vaginaler Zugang nicht möglich ist, kann eine abdominale Ultraschallführung verwendet werden. Leichte Krämpfe, Völlegefühl oder Druck sind nach dem Eingriff häufig zu beobachten. Die entnommenen Eizellen werden sofort ins Labor geschickt.
3. Phase: Samengewinnung und -vorbereitung
Am selben Tag wie die Eizellentnahme wird vom werdenden Vater eine Spermaprobe mittels Masturbation gewonnen und ins Labor gebracht. In Fällen, in denen kein Sperma im Ejakulat vorhanden ist, können Spermien chirurgisch aus den Hoden entnommen werden (z.B. TESE/micro-TESE). Im Labor werden die Spermaproben für die Befruchtung vorbereitet und die Spermien bester Qualität separiert.
4. Phase: Befruchtung im Labor
Die Befruchtung kann auf zwei Hauptmethoden erfolgen:
* Klassische IVF: Eizellen und Samenzellen werden in einer Petrischale zusammengebracht, und es wird erwartet, dass sie auf natürliche Weise befruchtet werden.
* Intracytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI): Eine einzelne Samenzelle wird direkt in jede Eizelle injiziert. ICSI wird in der Regel bevorzugt, wenn die Spermienqualität oder -anzahl unzureichend ist oder wenn Befruchtungsversuche in früheren IVF-Zyklen erfolglos waren.
Die Entwicklung der Embryonen wird im Labor engmaschig überwacht.
5. Phase: Embryotransfer
Aus den nach der Befruchtung entwickelten Embryonen wird ein oder mehrere Embryonen von geeigneter Qualität und Entwicklungsstadium mit Hilfe eines dünnen Katheters in die Gebärmutter der Frau übertragen. Die Anzahl der zu übertragenden Embryonen wird durch Faktoren wie das Alter der Frau, frühere Versuche und die Embryoqualität bestimmt. Progesteron- oder HCG-Zusätze können empfohlen werden, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass die Gebärmutterschleimhaut den Embryo annimmt. Der Eingriff ist in der Regel schmerzfrei, und eine kurze Ruhezeit ist ausreichend.
Hinweise nach dem Embryotransfer:
* Nebenwirkungen wie leichte Blutungen, Brustspannen, leichte Blähungen, Krämpfe, Verstopfung und Rücken-/Beckenschmerzen, ähnlich den Menstruationsschmerzen, können auftreten.
* Geschlechtsverkehr, Rauchen und die Einnahme von Medikamenten ohne Rücksprache mit einem Arzt sollten bis zum Ergebnis des Schwangerschaftstests vermieden werden.
* Tägliche Aktivitäten (Kochen, Spazierengehen, Treppensteigen) können durchgeführt werden, aber körperlich anstrengende Aktivitäten wie Sport, schwere Arbeit und das Heben schwerer Lasten sollten vermieden werden.
* Toilettenbesuch und Baden sind erlaubt, aber vaginales Spülen oder interne Waschungen sollten zur Vermeidung des Infektionsrisikos unterlassen werden.
6. Phase: Embryonenkonservierung (Kryokonservierung)
Überschüssige Embryonen von geeigneter Qualität, die nicht übertragen werden, können für zukünftige Schwangerschaftsversuche eingefroren und gelagert werden. Gemäß den Vorschriften in der Türkei können gefrorene Embryonen bis zu 5 Jahre gelagert werden, und die Lagerungsdauer kann jährlich mit Zustimmung der Familie verlängert werden.
7. Phase: Schwangerschaftstest
Etwa zwei Wochen nach dem Embryotransfer wird ein Schwangerschaftstest durchgeführt, um festzustellen, ob eine Schwangerschaft eingetreten ist. Fällt das Ergebnis positiv aus, wird etwa 10 Tage später eine Ultraschalluntersuchung zur Beurteilung des Zustands des Fruchtsacks durchgeführt.
Wie ist der Behandlungsablauf der In-vitro-Fertilisation (IVF)?
1. Phase: Ovarielle Stimulation und Überwachung
In dieser Phase wird eine Hormontherapie durchgeführt, um mehrere Eizellen zu gewinnen. Während sich in einem normalen Zyklus typischerweise nur eine Eizelle entwickelt, werden bei der IVF eierstockstimulierende Medikamente (Follikel-stimulierendes Hormon – FSH, Luteinisierendes Hormon – LH oder deren Kombinationen) eingesetzt, um das Wachstum mehrerer Follikel zu fördern.
Die Behandlung beginnt am 2. Tag der Menstruationsperiode, basierend auf Ergebnissen der vaginalen Ultraschalluntersuchung und Hormontests. Medikamentendosierungen und Behandlungsprotokolle werden individuell nach Faktoren wie dem Body-Mass-Index der Patientin, der Eierstockreserve und früheren Behandlungen festgelegt. Medikamente zur Verhinderung eines vorzeitigen Eisprungs können ebenfalls in die Behandlung einbezogen werden.
Während dieses Stimulationsprozesses, der etwa 10-12 Tage dauert, wird die Entwicklung der Eierstockfollikel alle 2-3 Tage mittels vaginaler Ultraschalluntersuchung und Blut-Hormonspiegeln engmaschig überwacht. Sobald die Follikel eine bestimmte Größe erreicht haben, wird eine "Auslösespritze" mit rhCG oder einem GnRH-Analogon verabreicht, um die endgültige Reifung der Eizellen zu gewährleisten. Der richtige Zeitpunkt und die korrekte Verabreichung dieser Injektion sind von entscheidender Bedeutung für die Eizellqualität und den Erfolg des Verfahrens. Etwa 36 Stunden nach der letzten Injektion beginnt der Eizellentnahmeprozess.
2. Phase: Eizellentnahmeverfahren
Die Eizellentnahme wird der werdenden Mutter unter leichter Sedierung oder Anästhesie durchgeführt. Der Arzt verwendet eine dünne, hohle Nadel, die durch transvaginalen Ultraschall geführt wird, um Follikelflüssigkeit und Eizellen aus den Eierstöcken der Frau zu aspirieren. Dieser Vorgang dauert in der Regel 12-30 Minuten. Selten, in Fällen, in denen ein vaginaler Zugang nicht möglich ist, kann eine abdominale Ultraschallführung verwendet werden. Leichte Krämpfe, Völlegefühl oder Druck sind nach dem Eingriff häufig zu beobachten. Die entnommenen Eizellen werden sofort ins Labor geschickt.
3. Phase: Samengewinnung und -vorbereitung
Am selben Tag wie die Eizellentnahme wird vom werdenden Vater eine Spermaprobe mittels Masturbation gewonnen und ins Labor gebracht. In Fällen, in denen kein Sperma im Ejakulat vorhanden ist, können Spermien chirurgisch aus den Hoden entnommen werden (z.B. TESE/micro-TESE). Im Labor werden die Spermaproben für die Befruchtung vorbereitet und die Spermien bester Qualität separiert.
4. Phase: Befruchtung im Labor
Die Befruchtung kann auf zwei Hauptmethoden erfolgen:
* Klassische IVF: Eizellen und Samenzellen werden in einer Petrischale zusammengebracht, und es wird erwartet, dass sie auf natürliche Weise befruchtet werden.
* Intracytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI): Eine einzelne Samenzelle wird direkt in jede Eizelle injiziert. ICSI wird in der Regel bevorzugt, wenn die Spermienqualität oder -anzahl unzureichend ist oder wenn Befruchtungsversuche in früheren IVF-Zyklen erfolglos waren.
Die Entwicklung der Embryonen wird im Labor engmaschig überwacht.
5. Phase: Embryotransfer
Aus den nach der Befruchtung entwickelten Embryonen wird ein oder mehrere Embryonen von geeigneter Qualität und Entwicklungsstadium mit Hilfe eines dünnen Katheters in die Gebärmutter der Frau übertragen. Die Anzahl der zu übertragenden Embryonen wird durch Faktoren wie das Alter der Frau, frühere Versuche und die Embryoqualität bestimmt. Progesteron- oder HCG-Zusätze können empfohlen werden, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass die Gebärmutterschleimhaut den Embryo annimmt. Der Eingriff ist in der Regel schmerzfrei, und eine kurze Ruhezeit ist ausreichend.
Hinweise nach dem Embryotransfer:
* Nebenwirkungen wie leichte Blutungen, Brustspannen, leichte Blähungen, Krämpfe, Verstopfung und Rücken-/Beckenschmerzen, ähnlich den Menstruationsschmerzen, können auftreten.
* Geschlechtsverkehr, Rauchen und die Einnahme von Medikamenten ohne Rücksprache mit einem Arzt sollten bis zum Ergebnis des Schwangerschaftstests vermieden werden.
* Tägliche Aktivitäten (Kochen, Spazierengehen, Treppensteigen) können durchgeführt werden, aber körperlich anstrengende Aktivitäten wie Sport, schwere Arbeit und das Heben schwerer Lasten sollten vermieden werden.
* Toilettenbesuch und Baden sind erlaubt, aber vaginales Spülen oder interne Waschungen sollten zur Vermeidung des Infektionsrisikos unterlassen werden.
6. Phase: Embryonenkonservierung (Kryokonservierung)
Überschüssige Embryonen von geeigneter Qualität, die nicht übertragen werden, können für zukünftige Schwangerschaftsversuche eingefroren und gelagert werden. Gemäß den Vorschriften in der Türkei können gefrorene Embryonen bis zu 5 Jahre gelagert werden, und die Lagerungsdauer kann jährlich mit Zustimmung der Familie verlängert werden.
7. Phase: Schwangerschaftstest
Etwa zwei Wochen nach dem Embryotransfer wird ein Schwangerschaftstest durchgeführt, um festzustellen, ob eine Schwangerschaft eingetreten ist. Fällt das Ergebnis positiv aus, wird etwa 10 Tage später eine Ultraschalluntersuchung zur Beurteilung des Zustands des Fruchtsacks durchgeführt.