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Arthrose, im Türkischen allgemein als „kireçlenme“ (Verkalkung/Kalkablagerung) bekannt, ist eine degenerative Gelenkerkrankung, die sich im Laufe der Zeit entwickelt. Obwohl typischerweise mit fortgeschrittenem Alter assoziiert, ist sie durch den Verschleiß und die Verdünnung des Knorpelgewebes in den Gelenken und eine Abnahme der Gelenkflüssigkeit gekennzeichnet. Dieser Zustand führt dazu, dass die Knochen aneinander reiben, was Schmerzen, Schwellungen und eingeschränkte Bewegung verursacht. Arthrose hat verschiedene Stadien. Während leichter, altersbedingter Gelenkverschleiß als normal angesehen werden kann, gelten fortgeschrittene Stadien, die die tägliche Lebensqualität erheblich beeinträchtigen, als Krankheit, die medizinische Intervention erfordert. Entgegen der weit verbreiteten Fehlannahme ist Arthrose keine Ansammlung von Kalziumablagerungen in den Gelenken; vielmehr handelt es sich um eine Verschlechterung der Knorpelstruktur. Dieser Zustand wird oft mit Kalkablagerungen in Teekannen oder Töpfen verwechselt. Gelenke, die die größte Last tragen, wie Knie, Hüften und Wirbelsäule, sind am häufigsten von Arthrose betroffen.