Bei Ösophaguskarzinom-Operationen, egal ob offen oder minimal-invasiv durchgeführt, gehört der Leckage zu den größten Risiken.

Leckage-Symptome können wie folgt aufgelistet werden:

Das Austreten von Mageninhalt aus dem angelegten Drain ist ein wichtiges Leckage-Symptom.
Bei sehr kleinen Leckagen können sich Infektionssymptome beim Patienten zeigen.
Tachykardie sollte als Leckage-Symptom gewertet werden.
Unerklärliche Pneumonie postoperativ kann ein Hinweis auf eine Leckage sein.
Eine radiologische Bildgebung mit Luftansammlung im oberen Lungenbereich kann ein Hinweis auf eine Leckage sein.

Nach Ösophaguskarzinom-Operationen müssen Leckage-Symptome engmaschig überwacht werden. Die ausreichende Durchblutung des Magens wird mittels einer speziellen Methode kontrolliert. Dem Patienten wird eine spezielle Substanz intravenös verabreicht, um die Durchblutung des Magens, dargestellt als Schlauch, mittels bildgebender Verfahren zu untersuchen.

Darüber hinaus sollte der Blutdruck des Patienten auf einem idealen Niveau gehalten werden, um die schnellere Heilung des Magens zu fördern.

Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen und Überwachung sollte bei Auftreten von Leckage-Symptomen eine Computertomographie (CT) durchgeführt werden, um das Vorliegen einer Leckage zu überprüfen.