Die Symptome der Fallot-Tetralogie lassen sich allgemein wie folgt auflisten:

Bei der Fallot-Tetralogie zeigen sich meist nach der Geburt keine gravierenden Probleme. Ein vom Kinderarzt bei der Untersuchung festgestelltes Herzgeräusch kann jedoch ein erstes Anzeichen für eine Fallot-Tetralogie sein.

Mit zunehmendem Alter des Kindes beginnt eine allmähliche Zyanose (Blauverfärbung). Diese verstärkt sich im Säuglingsalter und ist im Alter von einem Jahr deutlich ausgeprägt.

Manchmal wird das Kind nach dem Schreien oder Stuhlgang bläulich und steif. Dies wird als „hypoxische Krise“ bezeichnet. Dieser Zustand muss dringend abgeklärt werden; bei Anämie sollte eine Eisentherapie eingeleitet und mit Medikamenten ein erneutes Auftreten der hypoxischen Krise verhindert werden.

Im Laufe des Wachstums können sich Trommelschlegelfinger und Uhrglasnägel zeigen, d. h. eine bläuliche und geschwollene Verdickung der Nagelbetten an Händen und Füßen.

Besonders bei etwas älteren Kindern können schnelle Ermüdung, vermehrtes Ruhebedürfnis und ein Drang zum Hocken auf eine Fallot-Tetralogie hindeuten.

Bei 10 % der Neugeborenen mit Fallot-Tetralogie kann die Lungenarterienklappe geschlossen sein (Pulmonalatresie). Bei diesen Kindern erfordert die nach der Geburt zunehmende Zyanose und metabolische Azidose unbedingt einen Herzkatheterismus oder eine Operation am offenen Herzen.

Bei Kindern mit Fallot-Tetralogie können diese Symptome manchmal im ersten Lebensjahr ganz ausbleiben. Sogar bei der als „rosa Fallot“ bezeichneten Form kann eine Zyanose fehlen. Bei der rosa Fallot-Tetralogie besteht ein Ventrikelseptumdefekt (VSD). Es besteht jedoch keine Verengung des Ausflusstrakts des rechten Ventrikels, also des Weges, auf dem das Blut im Herzen zur Lunge gelangt. Sowohl die rosa als auch die blaue Fallot-Tetralogie müssen mittels einer Operation am offenen Herzen behandelt werden.