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Der Plattfuß, oder Pes planus, tritt in verschiedenen Formen auf, von denen jede unterschiedliche Merkmale und zugrunde liegende Ursachen aufweist. Das Verständnis dieser Unterschiede ist entscheidend für eine angemessene Diagnose und Behandlung.
1. Flexibler Plattfuß:
Dies ist die häufigste Art des Plattfußes. Bei Personen mit flexiblem Plattfuß ist das Fußgewölbe sichtbar, wenn der Fuß nicht belastet wird, aber es flacht beim Stehen vollständig ab. Dieser Zustand beinhaltet typischerweise eine Laxheit der Muskeln und Bänder und keine strukturelle Knochendeformität. Oft kann sich der flexible Plattfuß bis zum Alter von 8-10 Jahren spontan verbessern oder zurückbilden, insbesondere wenn keine zugrunde liegende genetische Veranlagung besteht.
2. Starr (rigider) Plattfuß:
Im Gegensatz zum flexiblen Plattfuß weist der starre Plattfuß ein vollständiges Fehlen eines Fußgewölbes auf, sowohl wenn der Fuß unbelastet ist als auch wenn er Gewicht trägt. Diese Form wird oft durch eine strukturelle Fehlstellung oder Fusion der Fußknochen (Tarsalkoalition) verursacht. Der starre Plattfuß ist seltener, kann aber unbehandelt zu erheblichen und dauerhaften Problemen führen. Er erfordert häufig eine fortgeschrittene diagnostische Bildgebung und spezialisierte therapeutische Interventionen. Beim Gehen führt das Fehlen eines Fußgewölbes dazu, dass Knöchel und Ferse nach außen kippen, während der Vorderfuß nach innen rotiert.
3. Plattfuß verursacht durch eine verkürzte Achillessehne:
Diese Art des Plattfußes tritt auf, wenn die Achillessehne, die den Fersenknochen mit den Wadenmuskeln verbindet, angeboren oder erworben verkürzt ist. Eine verkürzte Achillessehne kann die Dorsalextension des Sprunggelenks einschränken, wodurch die Ferse beim Gehen oder Laufen vorzeitig abhebt, was zu einer kompensatorischen Abflachung des Fußes und Beschwerden führt.
4. Plattfuß aufgrund einer hinteren Tibialis-Sehnen-Dysfunktion (PTTD):
Die PTTD entwickelt sich, wenn die hintere Tibialis-Sehne, die vom Wadenmuskel zur Innenseite des Sprunggelenks verläuft und eine entscheidende Rolle bei der Unterstützung des Fußgewölbes spielt, verletzt oder degeneriert ist. Wenn diese Sehne keine ausreichende Unterstützung mehr bieten kann, kollabiert das Fußgewölbe, was zu Plattfuß und damit verbundenen Schmerzen führt.
Welche Arten von Plattfüßen gibt es?
1. Flexibler Plattfuß:
Dies ist die häufigste Art des Plattfußes. Bei Personen mit flexiblem Plattfuß ist das Fußgewölbe sichtbar, wenn der Fuß nicht belastet wird, aber es flacht beim Stehen vollständig ab. Dieser Zustand beinhaltet typischerweise eine Laxheit der Muskeln und Bänder und keine strukturelle Knochendeformität. Oft kann sich der flexible Plattfuß bis zum Alter von 8-10 Jahren spontan verbessern oder zurückbilden, insbesondere wenn keine zugrunde liegende genetische Veranlagung besteht.
2. Starr (rigider) Plattfuß:
Im Gegensatz zum flexiblen Plattfuß weist der starre Plattfuß ein vollständiges Fehlen eines Fußgewölbes auf, sowohl wenn der Fuß unbelastet ist als auch wenn er Gewicht trägt. Diese Form wird oft durch eine strukturelle Fehlstellung oder Fusion der Fußknochen (Tarsalkoalition) verursacht. Der starre Plattfuß ist seltener, kann aber unbehandelt zu erheblichen und dauerhaften Problemen führen. Er erfordert häufig eine fortgeschrittene diagnostische Bildgebung und spezialisierte therapeutische Interventionen. Beim Gehen führt das Fehlen eines Fußgewölbes dazu, dass Knöchel und Ferse nach außen kippen, während der Vorderfuß nach innen rotiert.
3. Plattfuß verursacht durch eine verkürzte Achillessehne:
Diese Art des Plattfußes tritt auf, wenn die Achillessehne, die den Fersenknochen mit den Wadenmuskeln verbindet, angeboren oder erworben verkürzt ist. Eine verkürzte Achillessehne kann die Dorsalextension des Sprunggelenks einschränken, wodurch die Ferse beim Gehen oder Laufen vorzeitig abhebt, was zu einer kompensatorischen Abflachung des Fußes und Beschwerden führt.
4. Plattfuß aufgrund einer hinteren Tibialis-Sehnen-Dysfunktion (PTTD):
Die PTTD entwickelt sich, wenn die hintere Tibialis-Sehne, die vom Wadenmuskel zur Innenseite des Sprunggelenks verläuft und eine entscheidende Rolle bei der Unterstützung des Fußgewölbes spielt, verletzt oder degeneriert ist. Wenn diese Sehne keine ausreichende Unterstützung mehr bieten kann, kollabiert das Fußgewölbe, was zu Plattfuß und damit verbundenen Schmerzen führt.