Lungenkrebs bezeichnet bösartige Tumore, die durch die unkontrollierte Vermehrung von Zellen im Lungengewebe entstehen. Diese Tumore können wachsen, sich auf umliegendes Gewebe ausbreiten und Schäden verursachen. Lungenkrebs wird hauptsächlich in zwei Haupttypen unterteilt: den kleinzelligen Lungenkrebs (SCLC) und den nicht-kleinzelligen Lungenkrebs (NSCLC).

Kleinzelliger Lungenkrebs (SCLC):
Dieser Typ macht etwa 15 % aller Lungenkrebsfälle aus. Er wird häufig bei Rauchern beobachtet und neigt dazu, sich im Vergleich zu anderen Lungenkrebsarten schneller über das Lymphsystem und den Blutkreislauf im Körper auszubreiten.

Nicht-kleinzelliger Lungenkrebs (NSCLC):
Als Mehrheit der Lungenkrebsarten umfasst der NSCLC viele verschiedene Subtypen. Diese Subtypen werden anhand des Typs und des Erscheinungsbilds der Krebszellen unter dem Mikroskop bestimmt. Jeder Typ hat seine eigenen spezifischen Wachstums- und Ausbreitungsmerkmale. Die Haupttypen des NSCLC umfassen:

* Plattenepithelkarzinom: Entsteht aus flachen, schuppenartigen Plattenepithelzellen. Auch bekannt als Epidermoidkarzinom.
* Adenokarzinom: Entwickelt sich aus drüsenartigen (sekretorischen) Zellen.
* Großzelliges Karzinom: Eine Krebsart, die unter dem Mikroskop große und abnormale Zellen zeigt.
* Adenosquamöses Karzinom: Ein Tumor, der sowohl Merkmale von Plattenepithelzellen als auch von Drüsenzellen aufweist.
* Pleomorphes, sarkomatoides oder sarkomatöses Karzinom: Eine Gruppe von Tumoren, die unter dem Mikroskop verschiedene Arten von Krebszellen enthalten.
* Karzinoidtumor: Eine im Allgemeinen langsam wachsende Krebsart, die von neuroendokrinen Zellen ausgeht.