Vor einer Knieprothesenoperation muss der Patient einer allgemeinen Untersuchung unterzogen werden. Es ist wichtig, die Anamnese des Patienten zu erheben, um Informationen über seinen allgemeinen Gesundheitszustand, seine aktuellen Beschwerden und Befunde zu erhalten.

Bestehen Begleiterkrankungen, sind entsprechende Kontrollen durchzuführen.

Vor der Operationsentscheidung sollte eine körperliche Untersuchung zur Beurteilung der Kniebeweglichkeit, der Muskelkraft und des allgemeinen Zustands des Beines durchgeführt werden. Zur Bestimmung des Ausmaßes der knöchernen Zerstörung und der Deformität am Knie sind radiologische Bildgebungsverfahren notwendig.

Es muss festgestellt werden, ob ein Infektionsherd beim Patienten besteht. Nach Kontrollen durch verschiedene Fachärzte wie Zahnarzt, Internist und Hautarzt sollte entschieden werden, ob der Patient operationsfähig ist.

Dem Patienten wird empfohlen, sich am Operationstag mit einer speziellen Seife oder einem speziellen Shampoo zu waschen. Diese Maßnahme ist wichtig, um Keime, die nach der Operation zu Infektionen führen könnten, vollständig zu entfernen.

Das Rasieren des Operationsgebietes erfolgt vor der Operation.

Der Arzt sollte den Patienten über die Nüchternzeit vor der Operation informieren. Eine Liste der eingenommenen Medikamente muss dem operierenden Arzt übergeben werden.

Alle notwendigen Hilfsmittel sollten im Haushalt in leicht erreichbarer Höhe bereitgestellt werden. Stolperfallen im Haushalt sollten beseitigt werden.

Wenn möglich, sollten an Sitzgruppen, Toilette und Dusche Haltegriffe angebracht werden.

Bei einem zweistöckigen Haus sollte im Zeitraum nach der Operation die untere Etage als Wohnbereich bevorzugt werden.