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Herzinsuffizienz ist keine eigenständige Krankheit, sondern ein klinisches Syndrom, das aus verschiedenen Zuständen resultiert, bei denen das Herz nicht genug Blut pumpen kann, um den Bedarf des Körpers zu decken. Dieser Zustand kann aus zahlreichen Erkrankungen resultieren, die die Herzfunktion beeinträchtigen. Die Ursachen einer Herzinsuffizienz können kardialen Ursprungs sein oder von extrakardialen Organen und Systemen herrühren. Zum Beispiel können Schilddrüsenerkrankungen, Diabetes, Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, chronischer Stress und Virusinfektionen wie COVID-19 zur Herzinsuffizienz beitragen. Darüber hinaus können bestimmte nicht-kardiale Erkrankungen wie neurologische und infektiöse Krankheiten sowie einige zur Behandlung dieser Krankheiten eingesetzte Medikamente ebenfalls beitragende Faktoren sein. Schwangerschaftsbedingte Herzinsuffizienz (peripartale Kardiomyopathie) und angeborene genetische Prädispositionen gehören ebenfalls zu den wichtigen Ursachen. Zusätzlich zu all diesen bekannten Faktoren gibt es auch Fälle von Herzinsuffizienz, deren Ursache nicht genau bestimmt werden kann und die als idiopathisch bezeichnet werden.