Obwohl die Chronisch Obstruktive Lungenerkrankung (COPD) oft mit dem Rauchen in Verbindung gebracht wird und Rauchen tatsächlich ein Hauptrisikofaktor ist, ist es entscheidend zu verstehen, dass COPD auch bei Personen auftreten kann, die nie geraucht haben. Die Hauptrisikofaktoren, die zur Entwicklung von COPD beitragen, sind:

* Rauchen: Dies ist der bedeutendste Risikofaktor für COPD. Etwa 20-25 % der Raucher können COPD entwickeln. Auch ehemalige Raucher bleiben einem Risiko ausgesetzt und sollten auf Symptome wie Kurzatmigkeit achten.
* Langfristige Exposition gegenüber Lungenreizstoffen: Faktoren wie starke Luftverschmutzung und berufsbedingte Exposition gegenüber Stäuben, Chemikalien und Dämpfen können das COPD-Risiko, insbesondere bei Rauchern, erhöhen oder verschlimmern.
* Genetische Faktoren: Eine genetische Störung, bekannt als Alpha-1-Antitrypsin-Mangel, kann zur Entwicklung eines Emphysems führen, selbst ohne andere Risikofaktoren.
* Atemwegserkrankungen in der Kindheit: Eine Vorgeschichte von schweren Atemwegsinfektionen oder Asthma in der Kindheit kann das COPD-Risiko erhöhen.
* Lungenentwicklung und Alter: Personen mit unterentwickelten Lungen und Personen über 40 Jahren haben eine höhere Wahrscheinlichkeit, COPD zu entwickeln.
* Umwelt- und sozioökonomische Faktoren: Neben dem Rauchen können auch die Exposition gegenüber Innen- und Außenluftverschmutzung sowie ein eingeschränkter Zugang zur Gesundheitsversorgung zu einem erhöhten COPD-Risiko beitragen.