Eine Otoplastik (Ohrenanlegeplastik) kann, wie jeder chirurgische Eingriff, bestimmte Risiken und mögliche Nebenwirkungen mit sich bringen. Diese Risiken sind in der Regel gering und in den meisten Fällen als minimal einzuschätzen. Die sorgfältige Einhaltung der Anweisungen des Arztes vor der Operation und die gewissenhafte Beachtung der postoperativen Pflegehinweise reduzieren potenzielle Risiken erheblich. Zu den Hauptrisiken und Komplikationen einer Otoplastik gehören:

* Infektion: Eine Infektion kann im Operationsbereich auftreten; diese kann in der Regel erfolgreich mit Antibiotika behandelt werden.
* Hämatom: Es kann zu einer Blutansammlung (Hämatom) unter dem Ohr oder im umgebenden Gewebe kommen.
* Asymmetrie: Während des Heilungsprozesses oder während der Operation kann ein Symmetrieunterschied zwischen den beiden Ohren entstehen.
* Narbenbildung: Es besteht die Möglichkeit, dass eine sichtbare Narbe im Bereich des Schnitts zurückbleibt. Diese Narben werden jedoch meist unauffällig hinter dem Ohr platziert, wodurch sie größtenteils unmerklich bleiben.
* Gewebeerschwächung/-verdünnung: Eine Schwächung des Knorpelgewebes oder eine Verdünnung der Haut im Operationsbereich kann auftreten.
* Nahtdehiszenz: Das Öffnen der Nähte kann zu einer unerwünschten Veränderung der Ohrform führen.
* Taubheitsgefühl: Selten kann Nervenschädigung zu dauerhafter Taubheit im operierten Bereich führen.