Störungen des Flüssigkeits-, Elektrolyt- oder Säure-Basen-Haushalts des Körpers können zu einer Vielzahl physiologischer Störungen führen. Elektrolytungleichgewichte umfassen typischerweise anormale Konzentrationen von Elektrolyten wie Natrium oder Kalium im Blut. Sie können sich auch als Überschuss an Säuren (wie Kohlendioxid) äußern, der zu einem Abfall des Blut-pH-Werts führt, oder als Überschuss an Basen (wie Bikarbonat), der einen Anstieg des Blut-pH-Werts verursacht. Es ist entscheidend zu erkennen, dass alle Stoffwechselprozesse im Körper eng vom pH-Wert abhängen. Während Körperflüssigkeiten im Allgemeinen einen pH-Wert zwischen 5 und 8 aufrechterhalten, wird der arterielle Blut-pH-Wert präzise in einem engen Bereich von 7,35 bis 7,45 reguliert. Selbst geringfügige Abweichungen von diesem idealen Bereich können zu schwerwiegenden Komplikationen führen.