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Unter Allgemeinanästhesie wird über eine Wangenpunktion eine Nadel an den Austrittspunkt des dritten Astes des Nervus trigeminus im Gesicht geführt. Neben dem Nerv wird für einige Minuten ein Ballon aufgeblasen und so Druck auf diesen Abschnitt des Nervs ausgeübt. Der aufgepumpte Ballon verursacht keine bleibende Schädigung des Nervs, sondern bewirkt durch Myelinverlust in den schmerzleitenden Fasern des Nervs eine Schmerzlinderung. Das Risiko eines Rezidivs ist zwar nicht so gering wie bei einer mikrovasculären Dekompression, aber die Methode ist dennoch sehr effektiv und komplikationsarm. Die Wiederholbarkeit ermöglicht eine erneute Anwendung bei einem Krankheitsrezidiv.