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Einige Chemotherapeutika können die Fruchtbarkeit sowohl bei Männern als auch bei Frauen beeinträchtigen oder zu dauerhafter Unfruchtbarkeit führen. Dies trifft jedoch nicht auf alle Medikamente zu, und daher kann eine Schwangerschaft während einer laufenden Chemotherapie möglich sein. Da Chemotherapeutika ein erhebliches Risiko für schwere angeborene Anomalien beim Fötus bergen, müssen während der gesamten Behandlungsdauer wirksame Verhütungsmethoden angewendet werden. Da die Eignung einiger Methoden, wie z. B. orale Kontrazeptiva und Intrauterinpessare (IUP), fraglich sein kann, sollten vom Arzt empfohlene alternative und sichere Methoden bevorzugt werden. Für weibliche Patienten ist es von großer Bedeutung, ihre regelmäßigen gynäkologischen Untersuchungen während und nach der Chemotherapie nicht zu vernachlässigen. Darüber hinaus wird Müttern, bei denen nach der Geburt Krebs diagnostiziert und die eine Chemotherapie erhalten, aufgrund des Risikos, dass Medikamente in die Muttermilch übergehen, dringend davon abgeraten, ihre Babys zu stillen.