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Die Mammographie ist eine medizinische Bildgebungsmethode, die speziell für die Brustbildgebung unter Verwendung niedrig dosierter Röntgenstrahlen entwickelt wurde. Die Strahlendosis, die während einer Tomosynthese-Mammographie erhalten wird, ähnelt der Dosis, die bei einer Standard-Digitalmammographie empfangen wird. Studien zeigen, dass die Tomosynthese-Mammographie die Erkennungsrate von Brustkrebs, insbesondere bei dichtem Brustgewebe, um bis zu 35 % erhöhen kann. Tomosynthese-Bilder können digital aufgezeichnet und archiviert werden. Bei jungen Personen mit dichtem Brustgewebe ermöglicht die Tomosynthese eine frühzeitige Diagnose, indem verdächtige Läsionen detailliert mit dreidimensionaler (3D-)Technologie untersucht werden. Während der Druck bei der traditionellen Mammographie Unbehagen und Schmerzen verursachen kann, empfinden Patienten während der Tomosynthese-Bildgebung in der Regel weniger Schmerzen, da die Brust nur so weit komprimiert wird, dass eine optimale Stabilisierung für die Aufnahme gewährleistet ist. Nach dem Eingriff werden die Tomosynthese-Bilder detailliert in drei Dimensionen (3D) untersucht. Die digitale Tomosynthese-Mammographie-Technik erhöht den Patientenkomfort, indem sie einige Einschränkungen herkömmlicher und digitaler Mammographien überwindet. Bei herkömmlichen zweidimensionalen (2D-)Mammographien konnte die Überlappung von Geweben eine detaillierte Bildgebung erschweren, was die Beurteilung von Raumforderungen komplizierte. Die Tomosynthese-Mammographie-Technologie bietet jedoch die Möglichkeit, Brustgewebe in drei Dimensionen (3D) abzubilden, wodurch das Risiko, Tumore zu übersehen, erheblich reduziert wird.