Der Vorbereitungsprozess vor einer Angiographie ist von großer Bedeutung für die Patientensicherheit und den Erfolg des Eingriffs. Hier sind einige wichtige Punkte, die während dieses Prozesses zu beachten sind:

1. Blutuntersuchungen: Das große Blutbild des Patienten und die Gerinnungsparameter müssen unbedingt bewertet werden. Insbesondere eine niedrige Thrombozytenzahl kann während des Eingriffs ein erhöhtes Blutungsrisiko mit sich bringen. Gerinnungsstörungen sollten vor Beginn der Angiographie korrigiert werden.
2. Nierenfunktionen: Aufgrund der Ausscheidung des bei der Angiographie verwendeten Kontrastmittels über die Nieren müssen die Nierenfunktionen des Patienten ausreichend sein. Bei Patienten mit Niereninsuffizienz kann das Risiko kontrastmittelbedingter Komplikationen erhöht sein.
3. Nüchternheit: Die Aufnahme von Nahrung und Getränken sollte 8-10 Stunden vor dem Eingriff eingestellt werden (Nüchternheit).
4. Medikamentenanpassungen:
* Metforminhaltige Diabetesmedikamente: Einige Diabetesmedikamente, die Metformin als Wirkstoff enthalten, müssen vor der Angiographie für eine bestimmte Zeit abgesetzt werden. Andernfalls können schwerwiegende Nebenwirkungen wie Nierenversagen oder Laktatazidose auftreten.
* Blutverdünner: Auf Anweisung des Arztes kann es erforderlich sein, einige blutverdünnende Medikamente vorübergehend abzusetzen. Das Absetzen von weit verbreiteten Medikamenten wie Aspirin wird jedoch im Allgemeinen nicht empfohlen. Medikamentenanpassungen müssen immer unter ärztlicher Aufsicht erfolgen.