Retour à la recherche
DE
Die ThuLEP (Thulium-Laser-Enukleation der Prostata) bietet erhebliche Vorteile bei der Behandlung der benignen Prostatahyperplasie (BPH). Diese fortschrittliche Technik fördert eine schnelle Genesung des Patienten und minimiert gleichzeitig Risiken wie Blutungen, Harninkontinenz und sexuelle Dysfunktion. Die geringe Eindringtiefe der Thulium-Laserenergie in das Gewebe führt zu deutlich weniger Blutungen. Diese Eigenschaft ist besonders vorteilhaft für Hochrisikopatienten, die ihre gerinnungshemmende Medikation nicht absetzen können. Die Präzision des Lasers ermöglicht ein leichteres Formen und Schneiden des Prostatagewebes, wodurch Traumata an den Schließmuskeln, die für die Harnkontinenz verantwortlich sind, reduziert werden. Folglich ist das Risiko einer postoperativen Harninkontinenz deutlich verringert. Darüber hinaus minimiert die begrenzte Wärmeausbreitung der Thulium-Laserenergie die Exposition der empfindlichen Nervenstrukturen, die die Prostata umgeben und für die Erektionsfunktion entscheidend sind, wodurch die postoperative Erektionsqualität besser erhalten bleibt. Die hohe Schneideffizienz des Lasers ermöglicht eine präzise Gewebeentfernung unter Beibehaltung anatomischer Winkel, was zur Erhaltung der Ejakulation nach der Operation beiträgt. Über die BPH-Behandlung hinaus zeigt die Thulium-Lasertechnologie auch überlegene Ergebnisse bei der endoskopischen Resektion von Blasentumoren, indem sie im Vergleich zu konventionellen Elektrokaustikverfahren genauere pathologische Ergebnisse und eine präzisere Stadieneinteilung liefert.