Die häufigste Komplikation der Hand-Fuß-Mund-Krankheit ist Dehydration. Die Krankheit kann schmerzhafte Läsionen im Mund und Rachen verursachen, was das Schlucken erschwert. Daher ist es für Patienten, insbesondere für Kinder, entscheidend, eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr aufrechtzuerhalten, um einer Dehydration vorzubeugen. In Fällen schwerer Dehydration kann eine intravenöse (IV) Flüssigkeitstherapie im Krankenhaus erforderlich sein.

Obwohl die Hand-Fuß-Mund-Krankheit im Allgemeinen einen milden Verlauf nimmt, kann sie selten zu schwerwiegenden Komplikationen führen. Die Enteroviren, die die Krankheit verursachen, können in einigen Fällen das zentrale Nervensystem erreichen und lebensbedrohliche Zustände hervorrufen. Zu diesen potenziell schwerwiegenden Komplikationen gehören:

* Virale Meningitis: Dies ist eine Infektion und Entzündung der das Gehirn und das Rückenmark umgebenden Membranen (Meningen) sowie der Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit.
* Enzephalitis: Eine schwere und potenziell lebensbedrohliche Erkrankung, die eine Entzündung des Gehirns beinhaltet.