Seit dem 19. Jahrhundert sind die psychologischen und psychophysiologischen Auswirkungen von Traumata zu einem wichtigen Forschungsgebiet geworden. Die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) ist eine psychische Erkrankung, die sich entwickelt, nachdem eine Person ein extrem traumatisches Ereignis oder eine Situation erlebt hat. Diese Störung ist gekennzeichnet durch das Wiedererleben des traumatischen Ereignisses (Flashbacks, Albträume), Vermeidungsverhalten im Zusammenhang mit dem Trauma, emotionale Taubheit oder Abstumpfung sowie autonome, dysphorische und kognitive Symptome unterschiedlichen Ausmaßes. Natürliche Traurigkeit oder Stress nach einem traumatischen Ereignis kann zu vorübergehenden Schwierigkeiten bei täglichen Funktionen wie Schlafen, Essen oder der Teilnahme an angenehmen Aktivitäten führen. Wenn diese Symptome jedoch länger als ein paar Monate anhalten, kann die Lebensqualität einer Person negativ beeinflusst werden. In solchen Fällen wird dringend professionelle Unterstützung empfohlen.