Der normale Referenzbereich für AST (Aspartat-Aminotransferase) liegt typischerweise zwischen 8 und 33 U/L. Erhöhte AST-Werte weisen oft auf Schäden oder Krankheiten hin, hauptsächlich in der Leber, können aber auch auf Probleme im Herzen, Gehirn, den Nieren und Muskeln hindeuten.

Zu den wichtigsten Erkrankungen, die häufig mit hohen AST-Werten verbunden sind, gehören schwere Lebererkrankungen wie Leberkrebs, chronische Hepatitis, Zirrhose und Verstopfungen der Gallengänge.

Zusätzlich können verschiedene andere Faktoren zu erhöhten AST-Werten führen. Dazu gehören physische Traumata, Fettleber, medizinische Verfahren wie Katheterisierung und Angioplastie, neuromuskuläre Erkrankungen, extreme Hitzeexposition und Hitzschlag sowie übermäßige körperliche Anstrengung. Schwangerschaft, chirurgische Operationen, Verbrennungen, Muskelverletzungen, hämolytische Anämien, Magen-Darm-Blutungen, Organversagen, Zöliakie, Adipositas und die Wilson-Krankheit gehören ebenfalls zu den potenziellen Ursachen, die den AST-Spiegel im Blut erhöhen können.

Häufige Symptome, die erhöhte AST-Werte begleiten können, sind:
* Bauchschmerzen
* Übelkeit und Erbrechen
* Gelbsucht
* Appetitlosigkeit
* Müdigkeit und Schwäche
* Ödeme