Die Herzablation ist eine effektive Methode zur Behandlung verschiedener Herzrhythmusstörungen, die auf medikamentöse Therapien nicht ansprechen oder nicht ausreichend medikamentös kontrolliert werden können. Sie ist insbesondere für die folgenden Zustände indiziert:

* Vorhofflimmern (AFib):
Vorhofflimmern ist eine der häufigsten Erkrankungen, bei denen eine Herzablation durchgeführt wird. Diese Behandlung reduziert signifikant das Risiko der Blutgerinnselbildung und des daraus resultierenden Schlaganfalls, die durch AFib verursacht werden können.

* Vorhofflattern:
Vorhofflattern ist ein Zustand, bei dem das Herz schneller als normal schlägt. Ähnlich wie bei AFib birgt es das Risiko von Blutgerinnseln und Schlaganfällen. Die Ablation bietet eine effektive Lösung, um diese Risiken zu managen und die Symptome zu kontrollieren.

* Supraventrikuläre Tachykardie (SVT):
Dieser Zustand, bei dem die Herzfrequenz bis zu 300 Schläge pro Minute erreichen kann, führt zu einem übermäßig schnellen Herzschlag. SVT kann zu Schäden am Herzmuskel und verschiedenen unangenehmen Symptomen führen.

* Ventrikuläre Tachykardie (VT):
Ventrikuläre Tachykardie ist eine ernsthafte Rhythmusstörung, bei der das Herz zu schnell schlägt, was eine ausreichende Blutfüllung und -pumpen in den Körper verhindert. Dieser Zustand kann zu gefährlichen Blutdruckabfällen führen.