Wirbelsäulentumoren sind häufig metastatisch, was bedeutet, dass sie von einem Primärkrebs an anderer Stelle im Körper ausgehen. Die Prognose und das Ansprechen auf die Behandlung können bei diesen Patienten je nach individuellen Faktoren erheblich variieren.
Während bestimmte Hirntumoren schnell aggressiv und lebensbedrohlich sein können, weisen Rückenmarkstumoren ein anderes Risikoprofil auf. Das unmittelbare Sterblichkeitsrisiko durch einen Rückenmarkstumor hängt hauptsächlich mit seiner Nähe zu vitalen Strukturen wie dem Hirnstamm, dem Herzen oder den Atemzentren zusammen. Bleiben sie jedoch unbehandelt, führen Rückenmarkstumoren häufiger zu fortschreitenden neurologischen Defiziten wie Lähmungen unterhalb der Tumorebene (z. B. vom Hals oder der Taille abwärts) und nicht zu einem sofortigen Tod. Patienten mit Rückenmarkstumoren können ihr Leben oft aufrechterhalten, aber ohne entsprechende medizinische Intervention besteht ein hohes Risiko, im Laufe der Zeit die Fähigkeit zur Nutzung ihrer Gliedmaßen zu verlieren, was ihre Lebensqualität erheblich beeinträchtigt.