Der Smear-Test (Pap-Test) ist eine Screening-Methode zur Erkennung von Gebärmutterhalskrebs und hat eine begrenzte Fähigkeit zur endgültigen Diagnose. Daher ist bei verdächtigen Befunden im Smear-Test eine zervikale Biopsie für eine definitive Diagnose und Graduierung unerlässlich.

Mittels zervikaler Biopsie entnommene Gewebe werden zur pathologischen Untersuchung eingeschickt. Die Ergebnisse dieser Untersuchung können hauptsächlich die folgenden Zustände berichten:

1. Normale Zellen: Trotz Befunden im Smear-Test, die auf Anomalien hindeuten, kann das Biopsieergebnis manchmal als normal eingestuft werden. In diesem Fall wird empfohlen, den Smear-Test nach 3-6 Monaten zu wiederholen.

2. CIN-1 (Zervikale Intraepitheliale Neoplasie Grad 1): In dieser Situation wird im Allgemeinen als angemessen erachtet, den Smear-Test nach 3-4 Monaten zu wiederholen.

3. CIN-2 (Zervikale Intraepitheliale Neoplasie Grad 2) oder CIN-3 (Zervikale Intraepitheliale Neoplasie Grad 3): Wenn CIN-2 oder CIN-3 im Biopsieergebnis festgestellt wird, wird die betroffene obere Schicht des Gebärmutterhalses mittels LEEP-Verfahren (Loop Electrosurgical Excision Procedure) entfernt. Dieses Gewebe, etwa so groß wie ein Daumennagel, wird zur detaillierten pathologischen Untersuchung eingesandt.

4. Invasives Zervixkarzinom: Wird aufgrund des zervikalen Biopsieergebnisses ein invasives Gebärmutterhalskrebs diagnostiziert, kann der Behandlungsplan Methoden wie die Entfernung der Gebärmutter (Hysterektomie), Lymphknotenbiopsie, Strahlentherapie und/oder Chemotherapie umfassen.