Die Pick-Krankheit ist nach der Alzheimer-Krankheit die zweithäufigste Demenzform in der Gesellschaft. Typischerweise im Alter zwischen 40 und 60 Jahren auftretend, ist dieser Zustand durch eine Schrumpfung der Gehirnzellen aufgrund übermäßiger Proteinansammlung gekennzeichnet. Diese Neurodegeneration im Gehirn führt primär zu Beeinträchtigungen der Persönlichkeit, des Sozialverhaltens und der Sprachfunktionen. Das Risiko ist höher für Personen mit einer familiären Vorbelastung für die Pick-Krankheit und für jene, die ein Kopftrauma erlitten haben. Obwohl es keine definitive Behandlung für die Krankheit gibt, die 1892 vom tschechischen Neurologen und Psychiater Arnold Pick erstmals beschrieben wurde, zielt man darauf ab, ihre Symptome zu managen und zu kontrollieren.