Der Abstrich ist ein Screening-Test. Er liefert keine definitive Aussage. Daher wird bei Verdachtsfällen zur sicheren Diagnose eine Zervixbiopsie durchgeführt.

Das mit der Zervixbiopsie entnommene Gewebe wird an die Pathologie geschickt. Die Untersuchung des Biopsiegewebes ergibt 5 verschiedene Befunde:

1. Normale Zellen: Obwohl der Abstrich zelluläre Veränderungen gezeigt hat, kann die Biopsie manchmal als unauffällig bewertet werden. In diesem Fall ist eine erneute Abstrichuntersuchung nach 3-6 Monaten ausreichend.

2. CIN-1: Der Abstrich sollte nach 3-4 Monaten wiederholt werden.

3. CIN-2

4. CIN-3: Wird im Abstrich CIN-2 oder CIN-3 festgestellt, wird die oberste Schicht des Gebärmutterhalses mittels LEEP-Verfahren entfernt. Dieses entnommene Gewebe ist etwa so groß wie ein Daumennagel. Es wird an die Pathologie geschickt.

5. Gebärmutterhalskrebs: Stellt die Zervixbiopsie die Diagnose Gebärmutterhalskrebs, sind Gebärmutterentfernung, Lymphknotenbiopsie, Strahlentherapie und Chemotherapie (Medikamentöse Therapie) notwendig.