Für Krebspatienten wird oft empfohlen, den Zuckerkonsum einzuschränken. Dies basiert auf dem Prinzip, dass Krebszellen typischerweise eine höhere Stoffwechselrate aufweisen und Glukose (Zucker) schneller als gesunde Zellen verbrauchen, um ihr beschleunigtes Wachstum zu unterstützen. Diese metabolische Eigenschaft wird in diagnostischen Werkzeugen wie PET-CT-Scans effektiv genutzt. Während eines PET-CT-Verfahrens wird eine kleine Menge eines radioaktiven Glukose-Analogons verabreicht. Krebszellen absorbieren und speichern diese Substanz aufgrund ihrer erhöhten Glukoseaufnahme in viel höheren Konzentrationen als normale Zellen, wodurch ihre präzise Erkennung und Lokalisierung ermöglicht wird.