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Gemäß den Kriterien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) können Personen über zwei Hauptwege die Qualifikation zum Osteopathen erlangen. Der erste Weg ist für qualifizierte Gesundheitsfachkräfte (wie Ärzte, Physiotherapeuten oder Zahnärzte) vorgesehen, die 3500 Stunden Ausbildung in grundlegenden Gesundheitswissenschaften absolviert haben, gefolgt von 1350 Stunden postgradualer Spezialausbildung von akkreditierten Ausbildern. Der zweite Weg umfasst ein umfassendes fünfjähriges Vollzeit-Ausbildungsprogramm, das in der Regel mit spezifischen theoretischen und praktischen Prüfungen endet, die von einer dreiköpfigen Jury bewertet werden. Der Titel „Osteopath“, von der WHO als Berufsbezeichnung anerkannt, wird in zahlreichen Ländern weltweit verliehen, darunter die Vereinigten Staaten, Kanada, Neuseeland, das Vereinigte Königreich, Ägypten, Indien und viele europäische Nationen wie Frankreich, Belgien, Deutschland und Portugal. Osteopathen, deren Abschlussarbeit erfolgreich präsentiert und von einer Jury angenommen wird, können auch den Titel D.O. (Diplom in Osteopathie) erwerben. Es ist wichtig zu beachten, dass Bildungsstandards, Ausbildungsdauern und der Umfang der osteopathischen Praxis weltweit in verschiedenen Regionen erheblich variieren können.