Knochenkrebs ist eine Art bösartiger Tumor, der durch die unkontrollierte Vermehrung von Zellen des Knochengewebes entsteht und zur Zerstörung der Knochenstruktur führt. Tumore, die im Knochen selbst entstehen, werden als primärer Knochenkrebs bezeichnet, während Krebserkrankungen, die in einem anderen Körperteil beginnen und sich auf die Knochen ausbreiten, als metastatischer (sekundärer) Knochenkrebs bekannt sind. Osteosarkome sind die häufigste Art von primärem Knochenkrebs bei Kindern und jungen Erwachsenen. Obwohl diese Art von Krebs typischerweise in den Knochen der Beine und Arme gefunden wird, kann sie seltener auch in anderen Knochen wie Hüfte (Becken), Schulter oder Kiefer auftreten.

Die Knochendichte ist grundlegend für die Knochengesundheit. Die Knochendichte, die von der Menge der Kalziummineralien in den Knochen abhängt, erreicht in der Regel zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr ihren höchsten Wert. Nach diesem Alter ist es von großer Bedeutung, spezifische Maßnahmen zur Aufrechterhaltung einer optimalen Knochendichte zu ergreifen.

Zu den Hauptursachen für Knochenprobleme bei jungen Menschen zählen Sportverletzungen, unzureichende Ernährung und mangelnde körperliche Aktivität. Im höheren Alter nimmt die Prävalenz systemischer Erkrankungen zu. Diese Zustände können das Risiko der Entwicklung von Knochentumoren erhöhen und zu Knochenschmerzen führen. Da Knochentumore oft ohne merkliche Symptome fortschreiten können, ist es entscheidend, bei anhaltenden Knochenschmerzen sofort einen Facharzt aufzusuchen.