Während bestimmte Auffälligkeiten in Bluttests den Verdacht auf Knochenmarkkrebs wie Leukämie wecken können, reichen diese Befunde allein nicht für eine definitive Diagnose aus. Zum Beispiel ist bei akuten Leukämien ein signifikanter Anstieg oder Abfall der Leukozytenzahl, begleitet von Anämie und niedriger Thrombozytenzahl, bemerkenswert. Bei chronischer lymphatischer Leukämie kann ein deutlicher Anstieg der Lymphozytenzahl, einem Subtyp der weißen Blutkörperchen, Misstrauen wecken, ebenso wie ein übermäßiger Anstieg der gesamten Leukozytenzahl bei chronischer myeloischer Leukämie. Es ist jedoch entscheidend zu beachten, dass solche Veränderungen der Blutparameter zwar auf Knochenmarkkrebs hinweisen können, sie aber auch durch verschiedene andere Erkrankungen verursacht werden können. Daher sind für eine definitive Diagnose immer weitere fortgeschrittene und spezifische diagnostische Tests erforderlich.