Die Duktoskopie ist eine fortschrittliche Diagnosemethode, die die Visualisierung des Inneren der Milchgänge der Brust durch natürliche Öffnungen oder einen minimalen Einschnitt ermöglicht. Das bei diesem Verfahren verwendete Duktoskop ist ein von der FDA zugelassenes Gerät. Die FDA definiert die Duktoskopie als eine Methode zur Visualisierung innerer Körperhöhlen durch natürliche Öffnungen oder einen minimalen chirurgischen Einschnitt. Das Gerät hat einen Außendurchmesser von 0,9 Millimetern und verfügt über Biopsie- und Insufflationskanäle mit einem Durchmesser von 0,2 Millimetern. Die vom Duktoskop gelieferten Bilder werden auf einem speziellen Videomonitor mit einer Vergrößerungsfähigkeit von bis zu 60x detailliert untersucht. Dies ermöglicht es Brustchirurgen, potenzielle Anomalien in den Milchgängen hochauflösend darzustellen, was zu genaueren Diagnosen führt. Während des Duktoskopie-Verfahrens wird die Brustwarze zur Schonung des Patienten lokal betäubt. Anschließend wird der Eingang des zu untersuchenden Milchgangs vorsichtig erweitert, um das leichte Vorschieben des Duktoskops zu ermöglichen. Nach Abschluss dieser Schritte wird das Duktoskop durch die Öffnung des sezernierenden Milchgangs eingeführt und das Innere des Ganges detailliert untersucht.