Ein chemisches Peeling ist eine ästhetische Behandlung, die auf Gesicht, Hals, Brust, Hände und Arme mit einer speziellen Säurelösung angewendet wird, die von einem Facharzt entsprechend dem Hauttyp und den Bedürfnissen des Patienten ausgewählt wird. Dieser Eingriff sollte ausschließlich unter der Aufsicht eines Facharztes in sterilen Umgebungen wie Krankenhäusern, Kliniken oder privaten Praxen durchgeführt werden. Chemische Peelings werden je nach Anwendungstiefe in drei Hauptkategorien unterteilt:

* Oberflächliches chemisches Peeling: Zielt auf die äußerste Hautschicht, die Epidermis. Es behandelt effektiv feine Falten, Akne, ungleichmäßigen Hautton und Trockenheit. Nach der Anwendung können leichtes Brennen, Stechen und Rötungen auftreten; die Haut erholt sich jedoch schnell. Es wird in der Regel in 4-8 Sitzungen mit Intervallen von 1-4 Wochen angewendet.
* Mitteltiefes chemisches Peeling: Zielt auf die Epidermis und die oberen Dermisschichten ab und erzeugt einen ausgeprägteren Peeling-Effekt. Zunächst treten Rötungen auf, dann beginnt die Haut zu verkrusten und sich zu schälen, wodurch ein gesünderes Hautbild zum Vorschein kommt. 2-4 Sitzungen können in Intervallen von 2-4 Monaten wiederholt werden.
* Tiefes chemisches Peeling: Zielt auf die Epidermis, Dermis und mittlere dermale Schichten ab. Aufgrund seiner Wirkung auf tiefere Hautschichten kann die Erholungszeit länger sein. Diese Anwendung wird in der Regel als Einzelsitzung durchgeführt und sorgt für eine signifikante Hautregeneration.