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Die Haarzellleukämie (HZL) ist eine seltene, langsam fortschreitende Art von Blutkrebs, die durch die übermäßige Produktion abnormaler weißer Blutkörperchen (Lymphozyten) im Knochenmark gekennzeichnet ist. Diese Erkrankung führt häufig zu Anämie und einer erhöhten Anfälligkeit für Blutungen und Infektionen. Die HZL macht etwa 2 % aller Leukämiefälle aus. Sie tritt bei Männern häufiger auf als bei Frauen und manifestiert sich typischerweise bei Erwachsenen mittleren und höheren Alters. Obwohl in den Vereinigten Staaten jährlich etwa 1.000 neue Fälle gemeldet werden, können spezifische regionale Inzidenzdaten begrenzt sein. Der Name „Haarzelle“ bezieht sich auf die charakteristischen, haarähnlichen Ausstülpungen, die auf der Oberfläche dieser leukämischen Zellen unter dem Mikroskop sichtbar sind.